Das erste Computer-Fieber Mitte der 1970er-Jahre brachte schlagartig viele technisch interessierte und computerbegeisterte Tüftler zusammen, die sich in kleinen Clubs und Arbeitsgemeinschaften organisierten.
Sie fingen an, abseits der Entwicklungslabors großer und alteingesessener Firmen ihren Computer weiterzuentwickeln.
Sogenannte Schnittstellen wurden entwickelt, an denen sich eine Tastatur anschließen ließ oder auch ein Monitor.
Die Firma Xerox, Marktführer bei Kopiergeräten, hatte hingegen sehr früh schon einen funktionsfähigen Heimcomputer entwickelt.
Aber Xerox zeigte keinerlei Interesse daran, den Kleincomputer auf den Markt zu bringen.
Analog zur Firma IBM, dem Marktführer im Bereich der Großrechenanlagen, unterschätzte Xerox das enorme Marktpotenzial für den Kleincomputer und erkannte nicht rechtzeitig die viel versprechende Zukunft dieser neuen technischen Errungenschaft.
Das machte den Weg frei für junge Visionäre und geniale Bastler.
Der Kleincomputer wurde so noch einmal ganz von vorne erfunden.
In einem der legendären Altair-Clubs lernten sich Steve Jobs und Steve Wozniak kennen.
Gemeinsam gründeten sie die Firma Apple, bis heute stilprägend in der Entwicklung von Heimcomputern.
Microsoft-Gründer Bill Gates wurde Anfang der 1980er-Jahre vom Garagentüftler zum Multimilliardär, weil er für den PC die dringend benötigte Software entwarf und seine Betriebssysteme MS-DOS und Windows geschickt vermarktete und massentauglich machte.